Goblins

Die Goblins (von den Menschen auch abfällig Rotpelze genannt
Eigenbezeichnung: Suulak) sind die zahlenmäßig größte Kulturschaffende Rasse Terras

Sie sind wesentlich kleiner als Menschen (ca. 1.40 bis 1.60 Schritt) und haben einen gedrungenen Körper mit überlangen Armen, und für gewöhnlich ein struppiges rotes Fell. Ähnlich wie Orks haben sie platte Gesichter mit breiten, flachen Nasen und grobe Gesichtszüge, allerdings besitzen sie keine Hauer, haben aber zumeist einen kräftigen Unterbiß und hervorstehende, spitze Zähne. Die Augen der Goblins liegen tief in den Köpfen und haben eine rötliche Farbe, ihre Ohren sind groß und stehen vom Kopf ab.

Goblins gelten generell als sprunghaft und unstet, zumindest die männlichen. Weibliche Goblins sind eher, mütterlich, fürsorglich während die Männer nicht nur unstet sondern auch prahlerisch, tollkühn auftreten.

Gänzlich anders als bei den Orks ist die Gesellschaftsform der Goblins. Weder gibt es verschiedene „spezialisierte“ Stämme, noch hängen diese miteinander zusammen, dafür gibt es unzählige Sippen die über ganz Terra verbreitet sind. Auch beruht ihre Kultur auf einem Matriachat: Männliche Goblins sind ausschließlich Jäger und Krieger, führen aber die Sippe nicht an, weibliche Goblins kümmern sich um alle anderen Aspekte des (Zusammen-)Lebens.
Allerdings scheint die Kultur der Goblins nicht so weit entwickelt zu sein wie die der Orks oder Menschen: Sie kennen weder eine Zeitrechnung, noch Schrift auch ihre Sprache ist im Vergleich zum Orkischen sehr einfach. Goblins kleiden sich meist sehr einfach in Felle oder Lumpen, welche sie mit Schnüren zusammenbinden, auch bevorzugen die in den Bergen lebenden Goblins natürliche Höhlen oder verlassene Stollen als Behausung und führen ein halbnomadisches Leben.
Die wichtigsten Nutztiere der Goblins sind Schweine, diese werden von ihnen als Reit- und Lasttiere gehalten und gelten ihnen zugleich auch als heilig – was sich auch in der für Menschen unverständlichen Tatsache äußert, dass die Goblins ihre Toten von den Schweinen fressen lassen.
Des Weiteren ist Goblins nichts Körperliches peinlich. Jeder weiß doch wie er nackt aussieht. Auch das Ausscheiden von Verdauungsprodukten kann durchaus mitten in einem Gespräch außerhalb einer Behausung erfolgen. Fern liegt es ihnen auch solch entspannende Tätigkeiten wie rülpsen, furzen oder kratzen am Hintern zu verstecken oder gar zu unterdrücken. Auch das paaren ist bei ihnen gänzlich ungezwungen und wird praktiziert wo es gerade passt. Auch wird sich gegenseitig beschnüffelt und gelaust.
Dies alles ist das Sull Unvingul, das frei übersetzt, einfach Schwein sein bedeutet.

Zwar sind Goblins in fast ganz Terra, zumindest den nördlichen Teil, anzutreffen, doch ihr tatsächliches Siedlungsgebiet ist eigentlich die Nuuk.
Goblins werden in einigen Kulturen als Tiere gezählt und auch so behandelt. Vor allem Amhas und die Shakagrae sowie das Großsultanat Elem benutzen sie als Sklaven. Vor knapp Hundert Jahren war dies auch im Bosparanischen Imperium noch so üblich.
Goblins verehren die Gottheiten Mailam Rekdai, die große Mutter oder Mutter Sau und Orvai Kurim, der Herr der Jäger, (die beide als Goblins mit Wildschweinköpfen dargestellt werden), auch werden die Riesen als Abgesandte ihrer Götter angebetet. Von manchen Sippen wird berichtet dass sie einer Gottheit namens Nacka Rachti anhängen.

Goblins

Deorum Blurom